Compagnon Messenger Bag – (m)ein Freund fürs Leben!

Compagnon Messenger Bag – (m)ein Freund fürs Leben!

Seit knapp 2 Jahren nun benutze ich als Fototasche die Compagnon Messenger Bag und jetzt ist es höchste Zeit, mein persönliches Fazit zu ziehen.

Nach unendlich vielen anderen Taschen (sollte ich vielleicht ein Taschengeschäft eröffnen?) und ständiger latenter Unzufriedenheit bin ich irgendwann in den Tiefen des Internets auf Compagnon gestoßen – damals ein Startup-Unternehmen der beiden extrem sympathischen Gründer Vitalis und Valentin.

Wer mich kennt weiß, das ich total auf so Ledergedöns stehe, weil ich einfach die Haptik und Langlebigkeit total mag. Selbst meine kleine Fuji X100T trägt das edelste Ledergewand, das es aktuell zu kaufen gibt. Böse Zungen behaupten gar, ich hätte mehr Täschchen als so manche Frau…

Aber wieder zurück zu Compagnon: zu der Zeit, als ich die Tasche entdeckte starteten die Beiden gerade eine Indiegogo-Kampagne und ich nutzte die Gelegenheit, Vitalis und Valentin auf diesem Wege gleich etwas zu unterstützen. Die Tasche schien mir sehr zweckmässig und sinnvoll ausgestattet zu sein und ihr wisst ja: das Leder…

Gespannt wartete ich auf das Paket und war nach dessen Ankunft schon beim Auspacken hin und weg. Total liebevoll eingepackt schaute mir die Compagnon Messenger Bag entgegen und machte mir klar: wenn sich jemand soviel Mühe beim Verpacken macht (was den Wert ebenso widerspiegelt), steckt in der Entwicklung und Fertigung mindestens genauso viel Liebe und Leidenschaft.

Die Tasche aus hochwertigem Leder ist excellent verarbeitet und bietet mit ihrer Aufteilung alles, was man als Fotograf so braucht – man merkt sofort, das Vitalis und Valentin selbst Fotografen sind und ihre komplette eigene Erfahrung eingebracht haben.

Der Compagnon Messenger schmiegt sich auch vollbeladen perfekt an den Körper an und erlaubt extrem schnellen Zugriff auf das Equipment – egal, ob ich die Kamera zücken oder ein Objektiv wechseln muß. Die beigelegten Unterteilungen lassen sich per Klettverschluß individuell verstellen und erlauben so die individuelle Einteilung der Tasche. Reichlich kleinere Fächer nehmen iPhone, Speicherkarten, iPad und sonstigen Kleinkram auf, so daß alles immer am rechten Fleck ist.

Als Hochzeitsfotograf bin ich nun seit fast zwei Jahren mit dem Messenger unterwegs und die Tasche hat mittlerweile ihre eigene Patina bekommen – was ich aber genauso liebe wie die Haptik. Sie ist mit mir Tausende von Kilometern geflogen, gefahren, gelaufen und dabei meistens mit dem gleichen Equipment beladen: Kamerabody, 4 Festbrennweiten, ein paar Speicherkarten, Akkus, Handy und noch ein bißchen Kleinkram – meine Essentials für Hochzeitsreportagen eben.

Währenddessen hat die Messenger Bag unbeschadet (bis auf die Patina eben *grins*) Regen, Schnee, Eis und knallende Sommerhitze überstanden, ohne das meinem schützenswerten Equipment auch nur ein Haar gekrümmt wurde. Mittlerweile haben die sympathischen Jungs von Compagnon das „beewax“ – ein spezielles Lederpflegemittel – im Sortiment. Damit werde ich meinen treuen Begleiter in Kürze mal pflegen.

Einen kleinen Bruder hat meine Tasche nun auch bekommen: the LITTLE messenger in dunkelbraun. Der Grund dafür ist recht simpel: ich reise gerne und viel, dafür nehme ich aber logischerweise aufgrund des Gewichts nicht die D4 mit. Die Schlepperei am Wochenende reicht irgendwie. Nein, im Alltag begleitet mich entweder die Fuji X100T (hier gibts ein Review dazu) und auf Reisen setze ich auf die Nikon D600 oder D750 mit einer 35mm-Festbrennweite – mehr brauche ich dafür nicht. Und für diesen Einsatzzweck ist der kleinere Messenger von Compagnon wie geschaffen.

Obwohl der Preis nicht ganz ohne ist, die Taschen sind wirklich jeden einzelnen Cent wert und ich freue mich täglich darüber.

Zum Schluss noch ein ganz persönlicher Tipp von mir: wenn ihr die Gelegenheit habt, Vitalis und Valentin einmal persönlich kennenzulernen, nutzt die Chance! Die beiden sind super sympathisch, mit Leidenschaft & Liebe dabei und haben ein dermaßen offenes Ohr für Kundenwünsche, daß man meinen könnte, man wäre nicht in Deutschland. Weil es das hierzulande nämlich so gut wie gar nicht mehr gibt.

 

Compagnon-Messenger-4Compagnon-Messenger-7Compagnon-Messenger-8Compagnon-Messenger-9Compagnon-Messenger-10Compagnon-Messenger-13Compagnon-Messenger-14Compagnon-Messenger-17Compagnon-Messenger-16

Back to top